Spanien » Tierra de Castilla y Léon » Totem Viñas Prefiloxéricas Vino de la Tierra de Castilla y León
Bodegas y Viñedos Sotero Pintado, Zamora
| Eigenschaft | Rotweine |
|---|---|
| Jahrgang | 2020 |
| Herkunft | Vino de la Tierra de Castilla y León |
| Traubensorte | 100% Tempranillo (über 100 jährige Reben) |
| Vinifikation | Handlese, 12-monatiger Ausbau in französischen Eichenbarriques – Flaschenreifung während weiteren 12 Monaten. |
| Farbe | Intensives Kirschrot |
| Aroma | In der Nase eine grosse aromatische Komplexität mit hervorragenden Noten von reifen Früchten und Gewürzen. |
| Charakter | Ein ausserordentlich ausdrucksstarker, dunkelfruchtiger Wein mit feinen Holznoten und einer breiten Gewürzpalette. Sehr robuster Körper, reich an gut eingebundenen Tanninen. Langanhaltend im Abgang. |
| Passt zu | Braten- oder Wildgerichten, Wildgeflügel, Roastbeef, Châteaubriand und kräftig, würzige Käsesorten wie Gruyère, Tilsiter oder reifem Brie. |
| Ausschanktemperatur | 16°-18°C |
| Lagerfähigkeit | 10-15 Jahre |
| Alkoholgehalt | 14.5% Vol. |
| Inhalt | 75 cl |
| Bemerkungen | Viñas prefiloxéricas bezeichnet Weinberge mit wurzelechten Rebstöcken, die bereits vor der Reblauskatastrophe des 19. Jahrhunderts gepflanzt wurden. Diese seltenen, oft über 100-jährigen Reben gelten als lebendiges Kulturerbe des Weinbaus und liefern charakterstarke Weine mit aussergewöhnlicher Tiefe und Authentizität. |
Auf dem europäischen Kontinent sind wurzelechte Reben eine Seltenheit geworden. Im späten 19. Jahrhundert zerstörte die Reblaus-Epidemie die meisten Weinberge für Weintrauben in Europa. Es gibt heute nur noch wenige Hektaren aus der Zeit vor der Reblaus. Das familiengeführte Weingut Sotero Pintado gehört zu den privilegierten Betrieben, welche in der Provinz Zamora uralte Weinberge erwerben konnten. Die Reben wurden 1878 ungepfropft gepflanzt und sind heute echte Weinjuwelen. Die über 145 Jahre alten wurzelechten Reben geben nur noch kleine Erträge, was sich in aussergewöhnlicher Qualität und Konzentration niederschlägt. Der Name Totem ist abgeleitet von den so genannten Totempfählen, welche in der Nordwestküstenkultur Nordamerikas bei den Indianern einen Denkmalcharakter haben. Der Bravucón Crianza 2020 wurde von der angesehenen Guía Peñin mit 90 Punkten ausgezeichnet.
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